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Sternenhimmel

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Das Geheimnis des Herzes: Kapitel 3

Ich habe die Sterne in Deinen Augen gesehen.

Zuvor lebte mein Herz in einer grauen Stadt, gebaut aus Wünschen, Ängsten und absurden Regeln. Es suchte nach dem kontrollierten Einsamsein. Es wanderte umher, ziellos, ohne ein Zu Hause. Kam zurück zu einer leeren Seele, bettete sich zur Ruhe in einem leeren Körper, hatte sich daran gewöhnt niemanden zu vermissen, niemanden zu lieben. Es hatte vergessen, was es schönes gibt, unter dem Smog und dem sauren Regen, was es kostbares gibt unter den kalten Lichtern und dem nackten Himmel. Mein Herz durchwanderte die Straßen, nichts sehend, nichts erfahrend – war: Nichts.

Der Himmel wurde klar. Nacht blieb Nacht, Tag blieb Tag, aber es wurde heller, Du maltest ein Muster durch den Himmel, schwammst durch meine Adern wie ein Fisch.

Sie suchen nach einem gleißenden Licht, das alles überblendet, nach einer Flutwelle, einem schwarzen Loch, dass ihre ganze Welt vereinnahmt, eine Liebe, die die Welt ist. Ich nicht. Ich will auch keine Welt sein. Ich will niemandem seine Welt wegnehmen, sie verschlingen, gänzlich ersetzen.

Denn wie kostbar ist unsere Welt, meine Welt, durch die Du fließt und malst und schwimmst und schimmerst. Ein Blumenteppich, der sich ausbreitet, aber all die Gräser und Pflänzchen stehen lässt. Ein schillernder Fischschwarm im Fluss des Lebens, ein Meer aus Sternen am Himmel über uns.

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