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Aufräumen mit 2017 #01

In den letzten beiden Jahren hat sich mein Leben umgekrempelt, was auch in diesem Jahr noch weiter gehen wird. Allerdings sind sehr viele Dinge passiert, über die ich für mich selbst manches nicht ungesagt lassen kann. Ich habe mehr Menschen als je zuvor in mein Leben gelassen, habe gegeben und genommen und einiges gelernt, was ich mit euch teilen möchte. Aus Gründen des Anstands, die, denke ich, selbstverständlich sein sollten, werde ich niemanden offensichtlich ansprechen, sondern mich lediglich mit Hilfe von Buchstaben über Geschehnisse auslassen, wobei die Betroffenen verstehen werden, aber vor Dritten anonym bleiben. 🙂

2017 begann in der Stadt meines Herzens: Köln. Blick auf den Dom, Feuerwerk überm Rhein.

Ich hatte lange Geld zusammengespart um Silvester so verbringen zu können und, wie als wäre es Schicksal gewesen, gab es sogar Schnee. Das alles hätte ich niemals alleine umsetzen können – fange ich also mit Mg. an. Danke.

Er hat sich gewundert, warum ich in diesem Moment geweint habe, weil ihm zu dem Zeitpunkt gar nicht klar war, wie sehr ich mir das gewünscht hatte.

Ich hab mich Mai 2016 in die Stadt Köln verliebt und ich kann euch immer noch nicht erklären, warum. Aber sowas soll man ja auch gar nicht erklären können, oder?

Mg. hat mir dieses Erlebnis geschenkt.

Belohnt habe ich ihn damit, dass ich unsere Beziehung beendet habe, weil ich es nicht mehr ertrug, ihm nicht das zurückgeben zu können, was er mir gab.

Es ist in Frieden auseinander gegangen. Was auch immer passiert ist, was auch immer die Menschen aus unserem Umfeld denken, was passiert sei, es steht nicht mehr im Raum. Aber ich wurde in meinem Verhalten geprägt und in meiner Vorstellung davon, was richtig und falsch ist, auf die Probe gestellt und belehrt, was alles mit sehr wertvollen Erinnerungen zusammenhängt. Nochmals, danke. Darüber möchte ich schreiben.

Ich habe mir zuvor nie Gedanken darüber gemacht, was andere Menschen über mich denken oder reden. Ich habe mich zuvor nie in meinem Denken, Handeln und Fühlen von anderen Menschen derartig beeinflussen lassen. Ich habe mich zuvor nie derartig von einem Geheimnis und davon, wer es weiß und wer nicht, kontrollieren lassen, wie es Anfang des Jahres 2017 der Fall war. Das wäre auch besser so geblieben und ich habe hart daran gearbeitet und tue es immer noch, um wieder auf die Einstellung zuvor zurückzukommen. Denn so, wie es zu besagter Zeit war, sollte niemand leben.

Aber ich habe gelernt. Und ich habe vergeben, wenn auch nicht vergessen.

Sei ehrlich. Zu allen anderen und noch wichtiger zu Dir selbst. Gefühle und Gedanken sind frei – Erzwinge sie nicht. Aber verleugne sie auch nicht. Sperre sie nicht ein. Gebe sie auch niemandem, der sie nicht nehmen kann. Verbiete sie nicht. Beurteile sie nicht. Erwarte sie nicht. Es gibt nur einen Ist-Zustand. Kein Soll, Kann, Wird und erst recht keinen Konjunktiv.

Taten haben keinen Zweck, sondern sollen um ihrer eigen Willen geschehen. So wie die Existenz eines Menschen keinen Zweck hat, sondern wir um unser eigen Willen existieren. Menschen so wie Taten sind keine Mittel. Eine Aktion darf kein Mittel sein um eine bestimmte Reaktion hervorzurufen. Hat ebenfalls was mit Ehrlichkeit zu tun.

Mg. hatte ebenso wie ich seine Fehler und ebenso hat er, wie ich glaube, viel gelernt, weshalb ich sehr stolz auf ihn bin. Ich habe ihm einmal versprochen, dass ich ihm helfen werde, als hätte ich mich quasi selbst dazu auserkoren. Und ich lasse nicht los, generell nicht.

Eines Tages würde er am Ziel sein, auf einer metaphorischen Anhöhe herab- und zurückblickend auf alles überkommene. Und ich stünde mit dort.

Ich bin schwach. Ich bin sehr belastbar, aber irgendwann schnalze ich zurück, wenn man zu stark zieht. Es ist zu viel passiert, es wurde zu stark gezogen. Ich schüre immer noch Hass – manchmal.

Ich werde nicht dort stehen. Und auch sonst werde ich auf diesem Weg nicht mehr gehen. Aber ich werde ihn kreuzen und beobachten. Mg. wird immer einen Platz in meiner Welt haben.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nur eine Illusion, wie Einstein so schön sagte 😉

Frohes Neues und bis morgen~

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